Halbierung der Taktzeit: So erhöhen wir den Durchsatz in der GMP-Produktion radikal

Wussten Sie, dass bereits kleine Stellschrauben in der Prozessgestaltung erhebliche Effekte auf Effizienz und Kosten haben können? Gerade in der GMP-Produktion sind Upstream- und Downstream-Prozesse oft komplex und streng reguliert. Doch genau hier setzt unser Know-how an: Mit gezielten Optimierungen zeigen wir, wie sich Zykluszeiten drastisch verkürzen und Produktionskapazitäten enorm steigern lassen.

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Im Rahmen eines aktuellen Projekts in der Antikörperherstellung bestand die Herausforderung darin, die Zykluszeit auf ein Minimum zu reduzieren und dadurch die Batch-Anzahl pro Jahr zu maximieren. Jeweils unter Berücksichtigung von Qualität und GMP-Compliance.

Unser Ansatz

  • Prozessanalyse & Wertstromdesign: Wir nehmen den kompletten Produktionsablauf – von Upstream über Downstream bis hin zur Logistik – unter die Lupe und identifizieren potenzielle Engpässe.
  • Anlagenlayout & Infrastruktur-Optimierungen: Eine optimierte Abfolge von Prozessschritten, angepasste Reinigungssequenzen und die Verifizierung der Infrastrukturkapazität bei Taktzeitreduktion sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Zukünftige Szenarien können so getestet werden.
  • Operator-Planung: Die komplexen Arbeitsabläufe – von Produktionsschritten über Analytik, Logistik und Reinigung – erfordern eine genaue Planung der Schichten. Hier unterstützen wir bei der optimalen Auslastung des Mitarbeitendenpools.
  • Prozessstandardisierung & Schulung: Gemeinsam mit Ihrem Team definieren wir neue oder optimierte Prozesse und sorgen für eine fundierte Schulung, damit alle Beteiligten sicher und effizient arbeiten können.

Das Ergebnis

  • Mehr Durchsatz: Über 30 % Steigerung bei gleichbleibend hoher Qualität und GMP-Compliance. Bei der Reduktion der Zykluszeit auf unter 10 Tage traten Engpässe beim Downstream-Equipment, den Operatoren-Ressourcen und dem Waste Disposal zutage. Um diesen Herausforderungen frühzeitig zu begegnen, sind unter anderem die Beschaffung von zusätzlichem Equipment sowie weitere Massnahmen geplant, um den reibungslosen Betrieb sicherzustellen.
  • Kostensenkung: Die Produktionskosten pro Charge konnten signifikant reduziert werden.
  • Liefertermintreue: Ressourcenengpässe wurden vermieden und Zeitpläne transparenter gestaltet, um zukünftig die Zykluszeit von unter 10 Tagen über einen längeren Zeitraum einzuhalten.

Fazit

‍Ob Dimensionierung von Anlagen, Ressourcenplanung oder Engpassanalyse – eine fundierte Prozessoptimierung zahlt sich aus: höherer Durchsatz, besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis und gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit.

Neugierig geworden?

Wenn Sie vor ähnlichen Herausforderungen in Ihrer GMP-Produktion stehen, lassen Sie uns ins Gespräch kommen. Wir bei pixon engineering AG freuen uns darauf, Sie bei der Effizienzsteigerung Ihrer Prozesse zu unterstützen!

Sprechen Sie mit unseren Fachleuten: info@pixon-ch.com

Insights von Anina Degiacomi, Projektingenieurin Prozess bei pixon.

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